Wahrheiten

Ein einzelner Mrnsch kann einer Zeit nicht helfen oder sie retten, er kann nur ausdrücken, dass sie untergeht.

Du wirst finden, dass wir das, was sich Fortschritt nennt, deshalb schmerzlich betrachten, weil wir in Wahrheit nichts haben, was man als Fortschritt ansehen kann; du wirst bemerken, dass ich viele Dinge kritisch betrachte, aber mit der Bitternis der Ohnmacht dessen, der, ohne sie bessern zu können, sie so beschreibt, wie er sie sieht, und nicht wie er sie ersehnt; du wirst sehen, dass uns Fortschritt etwas anderes bedeutet, als der großen Mehrheit; nicht Computer, Maschinen, Stahl, gerade Linien, Bequemlichkeit; sondern Ästhetik für die Augen, Poesie für das Leben, Ideen für den Geist und tiefste Kunst für unsere Erhebung. Du wirst sehen, dass sich gegen allem Schwindel des HEUTE, es uns freut das Erbe der Vergangenheit durchzugehen, um ihre Blüten zu suchen, und mit ihnen eine neue Kunst zu formen; eine Kunst, die nicht tandhafter Aufmachung die DUMMEN verblendet; eine geistige Kunst voll echter Feinheiten; eine Kunst, die wir in unserem Land vermehrt sehen wollten und deren erste Diener und letzte Künstler wir wären.

Ich bin für eine Zersplitterung der Dummheit. Es tut nicht gut, wenn sie wochenlang auf einen Punkt konzentriert ist.

Las Vegas im März 2017; ich habe nun seit einer Woche kein deutsches Wort gehört und kein amerikanisches verstanden. So läßt es sich’s mit den Menschen leben, alles geht wie am Schnürchen und jedes aufreibende Missverständnis ist ausgeschlossen.

The legal owner of the cosmopolitan group

Ich beherrsche die Sprache nicht; aber die Sprache beherrscht mich vollkommen. Sie ist mir nicht die Dienerin meiner Gedanken. Ich lebe in einer Verbindung mit ihr, aus der ich Gedanken empfange, und sie kann mit mir machen, was sie will. Ich pariere ihr aufs Wort. Denn aus dem Wort springt mir der junge Gedanke entgegen und formt rückwirkend die Sprache, die ihn schuf. Solche Gnade der Gedankenträchtigkeit zwingt auf die Knie und macht allen Aufwand zitternder Sorgfalt zur Pflicht. Die Sprache ist eine Herrin der Gedanken, und wer das Verhältnis umzukehren vermag, dem, macht sie sich im Hause nützlich, aber sie sperrt ihm den Schoß.
O markverzehrende Wonne der Spracherlebnisse! Die Gefahr des Wortes ist die Lust des Gedankens. Was bog dort um die Ecke? Noch nicht ersehen und schon geliebt! Ich stürze mich in dieses Abenteuer.

Vervielfältigung ist insofern ein Fortschritt, als sie die Verbreitung des Einfältigen ermöglicht.


Ihre höchste Stilleistung ist die grafische Anordnung

Die erfindende Satire hat hienieden nichts mehr zu suchen. Es gibt nichts zu erfinden. Was noch nicht da ist, kommt morgen. Abwarten! Wenn die Satire sich übernimmt, wenn sie ungeduldig wird und glaubt, in dieser übervollen Realität noch etwas ausfüllen zu müssen, so geschieht ihr recht, wenn die Realität ihr über den Kopf wächst und mit einem satanischen Ausdruck, dessen die Satire nicht fähig wäre, ihr ins Ohr lacht: Guck guck! Bin schon da!

 


Das Unentbehrlichste hat sich noch einbetten lassen. Ich musste es tun. Ich lasse mich von der Wirklichkeit nicht beschämen … Und dennoch, sie ist besser als ich. In dieser Welt aus Nennern und Zählern besteht, würde der Bericht schon stärker sein als die Satire, wenn er ihr pflichtgemäß voranginge. Er ist ja doch stärker als die Realität selbst, es gibt keine andere außer der seinen, es gibt nur noch die, die er erschafft. Wir zählen nur, wenn die Nenner uns nennen. Sie haben uns dividiert. Die Welt ist nur ein Bruch, ein gemeiner Bruch. Der Bericht ist die Realität, und darum muss auch die Satire vom Bericht beschämt werden. Sie hat nichts mehr zu tun, als jenen, die nur lesen, aber noch nicht sehen, den Bericht übersichtlich zu machen.

Lionardo da Vinci: Prophezeiung

Wesen werden sein auf Erden, die werden ewig streiten, das eine wider das andere, mit sehr großem Schaden und häufigem Tod auf jeder Seite. Jene werden keine Grenzen setzen ihrer Bosheit; mit ihren rasenden Gliedern wird ein groß Teil der Bäume von der Erde unermesslichen Wäldern nieder gemacht; und so sie sich mit Nahrung vollgesättigt haben, soll es ihre Lust erfreuen, auszuteilen Tod, Kümmernis, Mühsal, Schrecken und Verbannung jeglichem Ding des Lebens. Und vermöge ihrer grenzenlosen Hoffahrt wird es sie gelüsten gen Himmel aufzusteigen; doch das Übermaß von ihrer Glieder Gewicht wird sie niederhalten. Nichts wird bleiben auf Erden, noch unter ihr, noch in den Gewässern, das nicht wäre verfolgt und beunruhigt noch vernichtet worden, und das was in einem Lande, weggeschleppt in ein anderes; und ihre eigenen Leiber werden Grab sein und Durchgang aller lebendiger Leiber, die sie getötet. O Erde! Was zögerst du noch dich aufzutun und sie zu stürzen kopfüber in die tiefen Klüfte deiner gewaltigen Abgründe und Schlünde, dass nicht länger sich ein Scheusal, so grausam und so erbarmungslos, im Angesicht des Himmels spreizen dürfe!

Künstliche Intelligenz (KI, auch Artifizielle Intelligenz (AI bzw. A. I.), englisch artificial intelligence, AI) ist ein Teilgebiet der Informatik, welches sich mit der Automatisierung intelligenten Verhaltens und dem Maschinellen Lernen befasst. Der Begriff ist insofern nicht eindeutig abgrenzbar, als es bereits an einer genauen Definition von „Intelligenz“ mangelt. Dennoch wird er in Forschung und Entwicklung verwendet.

Aber wie kommt es, dass sich die Seele Haut und Knochen schafft? Sie, die irgendwo auch ohne Haut und Knochen lebt, während diese nirgend ohne Seele leben können und nicht imstande sind, sie sich zu verschaffen, wenn sie wollen?

Die Zukunft ist die Zeit, die subjektiv gesehen der Gegenwart nachfolgt. Das Wort geht auf das Verb kommen zurück und hatte im Mittelhochdeutschen noch eine religiöse Dimension im Sinne eines bevorstehenden „Herabkommens Gottes“, was sich auch an der identischen Wortbildung des lat. ad-ventus „An-kunft, Zu-kunft“ (vgl. Advent) zeigt. Forschungsansätze, die sich mit den Methoden unterschiedlicher Disziplinen mit Zukunft befassen, werden als Zukunftsforschung und Futurologie bezeichnet.

Zitate

  • Allem Zukünftigen beißt das Vergangene in den Schwanz. Friedrich Nietzsche[2]
  •   „Am meisten Zukunft haben Menschen ohne Vergangenheit.“ – Roger Willemsen, Deutschlandreise
  • „Das Volk, welches seine Vergangenheit von sich wirft, entblößt seine feinsten Lebensnerven allen Stürmen der wetterwendischen Zukunft.“ – Joseph Görres, Der Deutsche Reichstag

Urtümliche Erfahrungen haben die meisten Menschen vergessen, und sie suchen darum Entspannung von der Hetze nach Verdienst und Geltung in der Gier nach unerhörten Neuigkeiten. Sie fliehen ihr Bestes, weil sie ihr Bestes nicht kennen. Die Absicht, die Menschen sich selber zurückzuführen, sie zu lehren, bei sich zu Hause zu sein, hat diese Website bei Datenkurier.com entstehen lassen.

Bietet man dem öffentlich-Wahrnehmungs-Süchtigen ständig ein Forum, eben auch per Zwangsgebühr finanziert, bleibt eine Genesung aus. Für eine selbständige Herausforderung im öffentlichen Dienst ungeeignet und erst recht gestört qualifiziert.

Die neue Endlichkeit der Welt relativiert den Anspruch menschlicher Gestaltungskompetenz; in welcher Form  immer er angemeldet  wird. Der Mensch handelt nicht mehr im Rahmen der erkannten Naturgesetze in einem nicht erschöpfbaren Zeithorizont, er ist nicht nur in der Dimension des menschlichen Einzelschicksals  durch den Tod auf Endlichkeit verwiesen, auch das Gestaltungswesen Mensch ist ein endliches, den Grenzerfahrungen von Anbeginn und Ende unterliegendes Wesen.

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Produktion

Die Fülle meines Werks ist ungemein; mir fällt zu jedem Dummkopf etwas ein.

Das Ideal

Es gehört zu der Welt allerseltsamsten Dingen, dass Druckerschwärze dem Gedanken wird: einer werde zerspringen. Doch wie eben menschliches Streben irrt: es wird nicht gelingen.

Das Berufsgeheimnis

Viele würden in Redaktionen rennen, bedürfte es nicht die spezialste der Gaben. Es genügt nicht, keinen Gedanken zu haben: man muss ihn auch ausdrücken können.

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